„Goodbye Wahnsinn“

„Vom Kapitulismus und Kommunismus
zum menschengerechten Wirtschaftssystem“

Das Buch

In seinem Buch „Goodbye Wahnsinn – Vom Kapitulismus und Kommunismus zum menschengerechten Wirtschaftssystem“ widerlegt Christoph Ulrich Mayer die unglaubwürdigen Erzählungen von der Alternativlosigkeit politischer Entscheidungen und des Wirtschaftssystems. Er zeigt Wahrnehmungsfilter auf, die selbst gestandene Volkswirte blind machen, in der Absicht, mit einer durchgängigen Argumentation ein umfassendes Bild zu zeichnen. Mayer bringt Lösungen für viele Probleme der heutigen Gesellschaft und entwickelt neue Ideen gegen festgefahrenen Denkmuster elitärer Strukturen.

Lösen auch Sie sich endlich von Ihren festgefahrenen Strukturen und nutzen Sie alle Chancen, die das Leben zu bieten hat. Packen Sie es an und trauen Sie sich, neue Wege zu gehen. Sie werden es nicht bereuen!

Das Kurzinterview zu seinem Buch „Goodbye Wahnsinn“

Viele Menschen spüren, dass wir uns in eine Sackgasse hineinmanövriert haben, aber nur wenige wagen es, uns einen Ausweg daraus zu weisen. Warum meinen Sie ist das so?

„Wir leben in einer Welt, in der es als intellektuell gilt, Kritik zu üben und Probleme zu formulieren. Jeder, der es wagt, etwas Konkretes vorzuschlagen, wird im Gegensatz dazu von vielen Seiten angegriffen. Leider nimmt sich kaum jemand die Zeit, Probleme in der Tiefe zu ergründen. Wer das tut, erkennt, dass die meisten Unklarheiten gar nicht aus echter Komplexität kommen, sondern aus oberflächlichen Betrachtungen und falscher Information. Albert Einstein hat einmal gesagt: ‚Wenn Du etwas nicht einfach erklären kannst, dann hast Du es selbst noch nicht hinreichend durchdrungen.’ Meine Erfahrung ist, wenn man den Dingen auf den Grund geht, widersprüchliche Argumente integriert, ohne Vorurteil bewertet und da, wo unlösbare Widersprüche sind auf eine höhere Ebene geht, steht am Ende wieder etwas Einfaches. Das Einfache wird aber von den Meisten nicht akzeptiert. Hinzu kommt, dass vor allem immer das Eigeninteresse im Vordergrund steht. Deshalb klagen die meisten Autoren in ihren Büchern zum Beispiel auch nur Missstände an, ohne aber Lösungen vorzuschlagen. Hier kommen wir wieder zurück zum Reality Distorionfield.
Letzten Endes kann eine Veränderung, die viele Millionen Menschen betrifft, nur mit einem klaren Fokus und hoher geistiger und emotionaler Energie funktionieren.“

Sie sprechen von Kernlösungen für ein menschengerechtes Wirtschaftssystem. Können Sie in drei Sätzen skizzieren, wie ein menschengerechtes Wirtschaftssystem aussehen könnte, oder meinen Sie vielleicht, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen?

„Darüber kann man mehrere Semester lang diskutieren. Die Kurz-Version: Die Wirtschaft muss sich an menschlichen Werten orientieren, sonst werden sich diese Werte real nie in der Gesellschaft durchsetzen. Wir sollten zuerst die Handbremse lösen und die schuldenbasierte Weltwirtschaft durch eine wertschöpfungsbasierte Wirtschaft ablösen. Und dieses ungebremste Wachstum in die Richtung der gesellschaftlichen Werte lenken, indem wir einen Marktmechanismus für Nachhaltigkeit zum jetzigen System hinzufügen. Das Problem, kein Geld für zum Beispiel Umweltschutz oder Altenpflege übrig zu haben, wäre dann ein für allemal Geschichte.“

Sie schreiben in Ihrem Buch, das Kernproblem sei die Geldschöpfung. Was wäre denn die Alternative und müssen wir die Weltanschauung bezüglich unserer Probleme ändern?

„Lassen Sie mich versuchen, dass kurz zu erklären: Geld bezieht seinen Wert faktisch nicht aus Schulden oder Golddeckung, sondern aus dem Gegenwert an Waren, Dienstleistungen, Immobilen und Grund. Schuldenfreies neues Geld, das für Wertschöpfung, also Arbeit, herausgegeben wird, ist demnach vorhanden. So wird die Sparlücke in der Wirtschaft ohne Schulden geschlossen und die wirtschaftswirksame Nachfrage steigt. Das hat direkt zur Folge, dass das Bruttoinlandsprodukt steigt – ohne negative Konsequenzen auf Außenhandel, Schuldenstand und Währung. NUR so ist ein Welt-Wirtschaftswachstum ohne Schuldenwachstum möglich! Das schuldenfreie Geld ersetzt Stück für Stück die Kredite, so dass endlich der Schuldenberg schrumpft. Das wiederum hat zur Folge, dass die Kapitalkosten schrumpfen und damit a) die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigt, b) die Kreditausfälle gegen Null gehen und c) der Anteil der Arbeitsentgelte an den Unternehmensausschüttungen steigt. Die Maßnahme erhöht also gleichzeitig die internationale Wettbewerbsfähigkeit und das Arbeitseinkommen, was wiederrum das Bruttoinlandsprodukt erhöht. Der neoliberale Ansatz, Wachstum aus Überschüssen gegenüber den Anderen zu generieren, funktioniert nur für einige wenige und ist daher auch kein Konzept für die Weltwirtschaft. Langfristig wird sie zusammenbrechen, weil die Schuldner nicht mehr zahlungsfähig sind. Meine Theorie des wertschöpfungsgedeckten Geldes funktioniert für die Weltwirtschaft allerdings hervorragend. Es gibt dann keine Überschuldung „der Welt“ mehr, dafür aber Unabhängigkeit, gerechte Einkommen, nachhaltiges Wachstum ohne essentielle Krisen – es wäre ein Ausweg aus der Euro-Krise!“

Viele glauben, dass sie ein unlösbares Problem haben. Welchen Rat würden Sie denen geben?

„Sie kennen ja sicher diese Geschichte: Als Christoph Kolumbus wochenlang auf See war, um die Welt zu umsegeln, wurden die Zweifel seiner Mannschaft immer stärker. Damals herrschte ja noch das Weltbild, dass die Erde eine Scheibe sei und das Meer irgendwo enden müsse. Er rief sie zusammen und forderte sie auf, ein Ei aufzustellen, so dass es senkrecht stehen blieb. Natürlich schaffte das keiner. Er wettete, dass er es kann und alle lachten ihn aus. Dann nahm er das Ei und setzte es mit viel Kraft so auf den Tisch, dass der Boden brach, es blieb stehen.

Was befähigte Christoph Kolumbus, das zu tun was alle anderen nicht konnten? Viele würden sagen, seine Willenskraft, aber das ist nicht der Hauptpunkt. Er setzte den Rahmen für das Denken und die möglichen Lösungen weiter als alle anderen.

Wenn wir nur schlechte Alternativen haben oder es scheinbar keine Lösung gibt, haben wir ausnahmslos den falschen Denkrahmen gewählt.“

Interview zum Buch

Stimmen zum Buch

Prof. Dr. Johannes Heinrichs: Brillantes Debut

…dieses Buch – oder eine Kurzfassung davon! – würde sich voll dazu eignen, den Jungen wie Älteren in die Hände gegeben zu werden, die fragen: Wo liegt der Kern der wirtschaftlichen Probleme? Woher kommt der Wachstumszwang? Warum werden die Staaten durch das heutige Geldsystem verschuldet und enteignet? Solche und unzählige Fragen an unser Wirtschaftssystem werden beantwortet, auf Zahlen und Diagramme gestützt, ohne sektiererische Verfestigungen, ohne Schaum vor dem Mund. Die reichlich belegten Sachzusammenhänge sprechen für sich, wenn sie denn einmal zugelassen werden. Sie sprechen vom ganz normalen, alltäglichen kapitalistischen Wahnsinn, den die Politiker unserer Einheits-Parteien (die für alles und nichts gewählt werden) unaufhörlich als „alternativlos“ rechtfertigen. 

Im Mittelpunkt der Lösungsversuche steht als Kernlösung ein „Wertesiegel“ für den wahren gesellschaftlichen und ökologischen Wert der Produkte, vor allem aber ein Wertschöpfungsentgelt: dass von der Zentralbank her dort Geld geschöpft wird, wo auch die tatsächlichen Werte geschöpft werden. Gleich ob man die Kreditschöpfung der Geschäftsbanken auch als Geldschöpfung über die der Zentralbank hinaus ansprechen will oder eben „nur“ als Machtausübung durch Kreditvergabe ohne Gemeinwohl-Mandat – in jedem Fall geht dieses Konzept „Wertschöpfungsentgelt“ über die staatstheoretisch krausen Vorstellungen der Herren von der „Monetative“ als 4. Gewalt weit hinaus und an die Quelle des Übels.

Das Buch bleibt, mit all dem reichen Faktenmaterial, für die primär wirtschaftlich Interessierten ein großer Lichtblick. 

Vorwortauszug von Prof. Dr.phil. Dr.rer.pol. M.A.(Econ) Wolfgang Berger

Christoph Ulrich Mayer hat ein monumentales Werk vorgelegt und widerlegt die Mär von der Alternativlosigkeit politischer Entscheidungen und unseres Wirtschaftssystems.

Viele Menschen spüren, dass wir uns in eine Sackgasse hineinmanövriert haben, aber wenige wagen es, uns einen Ausweg daraus zu weisen. Mayer tut das auf eine mutige Art und Weise.

Die Chance, die in dieser Freiheit liegt, erschließt sich dem Leser frei von ideologischen oder dogmatischen Begrenzungen, frei von Rücksichtnahmen auf bestimmte Interessengruppen oder Theorien. Auf unorthodoxe Weise setzt er sich mit Lehren von Adam Smith bis Karl Marx und mit Sichtweisen von Norbert Blüm bis Sarah Wagenknecht auseinander. Seine Erkenntnisse und Lösungen zeigen, dass wir eine bessere, eine nachhaltige Zukunft wählen können.

Mayer zeigt auf Wahrnehmungsfilter, die selbst gestandene Volkswirte blind machen, wie z. B.  die Einkommensverteilung, wie sie sich aus der Darstellungsform des Statistischen Bundesamtes üblicherweise herausgelesen wird. Er berechnet die Netto-Einnahmen der arbeitenden Bevölkerung und berücksichtigt die Zinseinnahmen, die sonst als Vorleistungen herausgerechnet werden. Das Ergebnis ist erstaunlich:

  • Vermögenseinkommen 1030 Milliarden Euro,
  • Arbeitseinkommen             560 Mrd. Euro,
  • Rente & Sozialeinkommen 550 Mrd. Euro,
  • Staatsapparat            490 Mrd. Euro.

Eine zentrale von ihm vorgestellte neue Lösung ist ein „Wertschöpfungsentgelt“, mit dem er das Kernproblem der Geldschöpfung umkehrt und damit viele Hürden unserer Finanzordnung einfach überspringt. An Hand von Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt er die Auswirkungen dieses neuen Konzepts auf den Wohlstand der Bevölkerung.

Mayers Ausführungen zur demographischen Entwicklung, zur Rentenversicherung, zum Geldumlauf und dessen Konsequenzen, zum bedingungslosen Grundeinkommen, zur Vermögenskonzentration, zu Steueroasen, zu leistungslosen Einkommen, zu Kapitalkosten, zur Staatsverschuldung sind mit seriös recherchierten Zahlen unterlegt und die von ihm entwickelten Lösungen sind mit Fakten untermauert.

Das Buch ist aber auch eine Fundgrube für schwer zugängliche Fakten und Informationen, die uns Hinweise auf Lösungsansätze geben können. Die thematische Breitbandigkeit ist enorm. Wer das Buch liest, wird mit einer Fülle innovativer Konzepte und Anregungen belohnt und wird die festgefahrenen Denkmuster der Eliten unserer Zeit kritischer sehen als zuvor. Ich wünsche ihm, dass Entscheidungsträger es zur Hand nehmen und es praktische Impulse für Reformen in Deutschland auslöst.

Wolfgang Berger

Prof. Dr.phil. Dr.rer.pol. M.A.(Econ)

www.business-reframing.de

 

Interview zum Buch

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